Arbeitspaket 3: Detailuntersuchung: topografische Detailaufnahme und Modellierung der Pilotgebiete / Konkretisierung Gefahrenpotenzial

Leitung: FH Lübeck

Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Kanalisation werden für zwei Gebiete in Lübeck (Hochschulstadtteil, St. Lorenz-Süd) mit Hilfe von computergestützten Modellen berechnet. Dabei werden kleinräumig die Teilbereiche erkannt, in denen Überflutungen hauptsächlich zu erwarten sind.

In diesem Arbeitspaket werden auch die Engpässe der zwei Untersuchungsgebiete sowie die oberirdisch abfließenden Regenwassermengen berechnet. Die Fließwege des überschüssigen Regenwassers zum nächsten Gewässer oder einer Senke sowie die Gebiete, in denen Sach- oder Personenschäden entstehen können, werden bestimmt.

Für die Beurteilung der möglichen Fließwege des Oberflächenwassers ist eine sehr genaue Vermessung der Oberflächen erforderlich. Dazu werden die möglichen oberflächlichen Fließwege mit hoher Präzision aufgenommen. Zur Ermittlung möglicher Schäden wird auch die Vulnerabilitätsuntersuchung aus Arbeitspaket 2 heran gezogen. Damit werden die Grundlagen für die in Arbeitspaket 4 entwickelten Alternativen zur Verminderung von Schäden und Gefahren für drei Zeiträume ("heute", 2050, 2100) ermittelt und vorgestellt.

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