Arbeitspaket 4: Maßnahmenalternativen zur Gefahrenreduzierung

Leitung: FH Lübeck

Um möglichen Schäden vorzubeugen, werden verschiedene Maßnahmen für die zwei Gebiete auf ihre Wirksamkeit geprüft. Diese sind unter anderem:

  1. Technische Maßnahmen im gesamten Entwässerungssystem
  2. Dezentrale Maßnahmen
  3. Nutzung eines Warnsystems
  4. Objektschutz
  5. Bürgerinformation
  6. Information und Weiterbildung für Schulen und für Bewohner der untersuchten Gebiete

Die möglichen Maßnahmen für die zwei Gebiete werden untersucht und bewertet. Für die Bewertung werden Elemente des SIMACLIM-Modells verwendet, die auch in Arbeitspaket 5.1 eingesetzt werden sollen. Mit Hilfe dieses Modells werden Ergebnisse aus Gruppeninterviews in eine Bewertung von technischen Maßnahmen einbezogen. Abschließend wird für die Gebiete ein Konzept erarbeitet, das die beste Gefahrenvorsorge darstellt.

Für die Auswahl der Maßnahmen wird auch auf andere Arbeiten wie z.B. das Projekt KISS (LANUV NRW, 2011) und die Ergebnisse des Fachkonzeptes zur Anpassung der Landnutzungen an den Klimawandel (Hansestadt Lübeck, 2012), das für verschiedene Flächen in Lübeck Empfehlungen zu Nutzungen bzw. Nutzungseinschränkungen beschrieben hat, zurückgegriffen.

Die so erzielten Ergebnisse sollen auf alle anderen Gebiete der Hansestadt Lübeck übertragen werden, indem die in Arbeitspaket 2 erstellte Vulnerabilitätsübersicht durch eine Maßnahmenkarte ergänzt wird. Aus dieser Kombination lassen sich sowohl langfristige Planungsgrundlagen, die das Entwässerungssystem robuster werden lassen, als auch kurzfristige Schutzmaßnahmen für den gerade aktuellen Überflutungsfall ableiten. Mit Nutzern wie der Feuerwehr wird geprüft, ob die Angaben praxistauglich sind und ggf. die Maßnahmenkarten in gemeinsamer Arbeit entsprechend weiterentwickelt.

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